Längst eine Tradition

CANTARONA Viel Applaus nach dem Weihnachtskonzert in der St. Josefs-Gemeinde / Zusätzliche Stühle sind nötig

Jeder, der zu diesem Weihnachtskonzert gekommen war, hatte einen besonderen Bezug zum Chor „CantaRona“ oder zur evangelischen St. Josefs-Gemeinde. Da Menschen jeden Alters mitsangen, war die Kirche nicht nur mit allein an der Musik interessierten Zuhörern gefüllt, auch Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder des Schulchors „PlanckTon“ waren gekommen, um ihre Verwandten singen zu hören. Das Weihnachtskonzert von „CantaRona“ ist in der Adventszeit längst zur Tradition geworden. Leiterin Bianca Heintze hat nicht nur den gemischten Chor des MGV Haßloch im Griff, sie gründete auch den Chor des Max-Planck-Gymnasiums „PlanckTon“.

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Chorkonzert der Extraklasse Famoses Miteinander der Sänger

Anhaltender Applaus, Bravo-Rufe, Jubel der Begeisterung – dies war der Dank des Publikums im voll besetzten Stadttheater für ein Chorkonzert der Extraklasse: „Töne im AchorD“ hieß der Abend des Männergesangvereins Liederkranz Haßloch.


Es war ein großartiges Gesamtbild und ein Auftritt mit festlichem Klangvolumen, als rund 200 Sänger und Sängerinnen, flankiert vom vierzehnköpfigen Salonorchester „Prima Vista“ den Bühnenraum füllten: Am Freitagabend präsentierte sich der Männergesangverein (MGV) Liederkranz Haßloch als ein sangesfrohes, altersgemischtes Gefüge niveauvoller Chorarbeit, bei der Vereins- und Schulchöre miteinander ein staunenswertes Repertoire erarbeitet haben.

Die erste Hälfte des mehr als zweistündigen Konzerts neigte sich dem Ende, als sich der gut fünfzigköpfige Männerchor, der achtzigköpfige gemischte Vereinschor „CantaRona“ sowie der Schülerchor des Max-Planck-Gymnasiums („PlanckTon“), flankiert von einer reizenden Gruppe der jüngsten Sänger aus der Eichgrundschule (EGS) auf der Bühne formierten und das Lied „Schau auf die Welt – Look at the World“ anstimmten. „Einfach toll“, entfuhren einem Konzertbesucher im Augenblick des Innehaltens vor dem riesigen Applaus Worte der Begeisterung, denen fraglos alle beipflichteten.

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Haßlocher Gesangverein „Liederkranz“ präsentiert sich im Rüsselsheimer Stadttheater

RÜSSELSHEIM – Zwischen dem Meer der Sänger auf der Stadttheater-Bühne und dem Publikum wölbt sich ein Spannungsbogen, der sich immer wieder durch Beifall, Pfiffe und Schreie der Begeisterung entlädt. Es ist ersichtlich ganz das, was „tout Rüsselsheim“ im voll besetzten Parkett sich ersehnt. Mit allen Sinnen genießt man das Konzert des Haßlocher „Liederkranzes“ als gewaltiges musikalisches Panorama.

Es entspricht dem, was der redegewandte und unterhaltsame Moderator, der Zweite Vorsitzende Frank Brogl, bereits als Absicht des zurückliegenden Freitagabends herausgestellt hat: „Lassen Sie sich verzücken.“

Freilich, das Programm, reichend von Mozart über Verdi, Beethoven, Léhar, Brahms und Schumann bis zu Johann Strauß (Sohn), entfaltet sich in Händen von Profis wie den Dirigenten Bianca Heintze, Ronald R. Pelger und Paul Stampp oder des Chefs des Salon-Orchesters „Prima Vista“, des wunderbaren Albrecht Schmidt am spiegelblanken Flügel. „Prima Vista“, das die sängerischen Wogen noch bereichert, erweist sich hierbei ein weiteres Mal als ein Juwel Rüsselsheimer Kultur.
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Auszeichnung für Gesangverein Rüsselsheim-Haßloch Liederkranz ist „chorrekt“

Der Männergesangverein Liederkranz Rüsselsheim/Haßloch ist Sieger des Zukunftswettbewerbs des Hessischen Sängerbundes und der Hessischen Chorjugend „chorrekt 2015“. Der Verband würdigt das Kooperationskonzept mit Schulen.

Haßloch. Jung und Alt singend zusammenzuführen, sich gesellschaftlich zu engagieren – so etwa im Herbst 2015 mit einem Chorkonzert mit einem jungen Geiger aus Syrien – und neue Wege der Chorarbeit zu gehen, ist beim Männergesangverein (MGV) Liederkranz Programm. Dafür gibt es jetzt vom Hessischen Sängerbund und der Hessischen Chorjugend eine Auszeichnung: „chorrekt“ heißt der Preis, der beim Hessentag in Herborn (20. bis 29. Mai) übergeben wird. „Uns wird mit dem Siegerpreis beispielhafte Nachhaltigkeit der Chorarbeit sowie generationsübergreifende Vorbildfunktion bescheinigt“, freut sich MGV-Vorsitzender Hermann Wolf.

Ungewohnte Wege einschlagen

Im Konferenzraum des Max-Planck-Gymnasiums kam er gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Frank A. Brogl, Chorleiterin Bianca Heintze sowie mit Schulleitungsvertretern des Gymnasiums und der Eichgrundschule zusammen. „Alle sind durch ihre Mitarbeit sowie ideelle Unterstützung am Konzept gelingender Chorarbeit beteiligt. Man muss Courage haben, ungewohnte Wege einzuschlagen. Wer sich auf Erreichtem ausruht, stagniert“, unterstreicht Hermann Wolf mit Vehemenz.
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Vorbilder: Rüsselsheimer Schulen und ein Gesangverein arbeiten zusammen

RÜSSELSHEIM – (mw). An einem Wettbewerb teilzunehmen und zu gewinnen, ist toll. Mit etwas zu gewinnen, das man eh schon länger drauf hatte, natürlich noch weit cooler. Genau das ist jetzt der Planck- und der Eichgrundschule sowie dem Haßlocher Liederkranz beim Landeswettbewerb „Chorrekt“ gelungen. Mitten im großen Sterben der Gesangvereine hat der Hessische Sängerbund das Trio für ein zukunftsträchtiges Konzept geehrt, von dem nicht nur er hofft, dass es Schule macht.

Insbesondere für Gesangvereine gilt, was viele Vereine plagt: Kaum jemand möchte sich noch über kurz währende Projektarbeit hinaus an einen Verein binden. Vorstände, aber auch Mannschaften, in dieser Sparte Chöre, trocknen aus. Dass es anders gehen kann, beweisen diese beiden Schulen und dieser Verein. Planck- und Eichgrundschule arbeiten schon länger zusammen, die Chöre „Planckton“ und „CantaRona“ (gemischter Chor des Vereines) auch, beide werden von Bianca Heintze geleitet. Dass sich dann alle Drei als Partner zusammenfanden, ermöglicht „Singen von sieben bis 77 Jahren“, wie jetzt der Presse verkündet werden konnte. Der Chor der Eichgrundschule, „Planckton“ sowie CantaRona“ und auch der Männerchor des Haßlocher Liederkranzes wollen am 22. April im Theater zeigen, was jeder kann und was sie zusammen fertigbringen. Bei mehr als 120 Sängern aus drei Generationen werde es langsam eng auf der Bühne, freuten sich jetzt Vertreter aller Beteiligten.

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Proben für das Konzert „Töne im Achord“ laufen auf Hochtouren

RÜSSELSHEIM – (gsp). „Los! Auch die Männer an die Front!“ Fast wie eine Löwen-Dompteurin die Peitsche schwingt Bianca Heintze den Taktstock. Alles hört auf ihr Kommando: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren. An die 100 Sängerinnen und Sänger unterschiedlichsten Alters haben sich am Mittwochabend im Gemeindesaal der Kirche „Auferstehung Christi“ versammelt, um mit der Chorleiterin und den Instrumentalisten des Salonorchesters „Prima Vista“ von Organisator Albrecht Schmidt für das Konzert „Töne im Achord“ zu proben, das am 22. April im Stadttheater zu hören sein wird.

„Dem Nachwuchs eine Plattform“ – so lauten Motto und Konzept der innovativen Veranstaltung. Dabei geben unter der Federführung des MGV Liederkranz Rüsselsheim-Haßloch gleich vier Chöre eine gemeinsame Vorstellung. So sollen neben den Profimusikern des Salonorchesters sowohl der traditionsreiche Männerchor als auch der 2011 ins Leben gerufene gemischte Chor „CantaRona“ des MGV den Auftritten der Kinder und Jugendlichen der Chöre PlanckTON (Max-Planck-Schule) und der Eichgrundschule einen repräsentativen Rahmen und wertvolle Unterstützung bieten. Hinzu kommen mit der Sopranistin Lea Kohnen, bekannt aus Produktionen der „Jungen Oper Rhein-Main“, und Tenor Jacob Letz zwei vielversprechende und jeweils mit Förderpreisen ausgezeichnete Solokünstler, die beide am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium ausgebildet werden beziehungsweise wurden (Jahrgang 1998 und 1994).

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Gesungen, getanzt und gespielt

Haßloch. Viel Planungs- und Probearbeit haben die Chöre des MGV Liederkranz Rüsselsheim/Haßloch schon hinter sich zur Vorbereitung des Konzertes „Töne im ACHORD“ am 22. April im Theater Rüsselsheim. Der gemischte Chor, „CantaRona“ ließ es aber dabei nicht bewenden und zog sich am vergangenen Wochenende für drei Tage zu Intensivproben in ein Chorhotel in Bad Soden-Salmünster zurück.

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Konzert Arabische Melodie in der Kirche

Waseem Hariri (24) schließt die Augen, streicht mit dem Bogen über die Saiten der Geige. Eine arabische Melodie erklingt, ein Lied aus alter Zeit, als Einsamkeit, Not und Flucht für den jungen Syrer noch fern waren: Wie tröstlich ist doch die Musik.

Programm kurzerhand erweitert

„Gib mir eine Flöte und sing“, so übersetzt Frank Brogl, zweiter Vorsitzender des Männergesangvereins (MGV) „Liederkranz“ Rüsselsheim/Haßloch den Text, mit dem die kleine Melodie in der arabischen Welt von Marokko über Ägypten bis Syrien und Israel untrennbar verknüpft ist. In der Kirche der Pfarrei St. Christophorus hatte der MGV während seines Konzerts am Sonntag das Programm erweitert, um dem Syrer Waseem Hariri Gelegenheit für einen ersten Auftritt zu geben.

„Wohl noch nie in der langen Geschichte unseres Gesangsvereins hat es diese Konstellation mit arabischen Klängen gegeben. Wir freuen uns, dass Waseem heute Stücke seiner Heimat vortragen kann“, sagte Frank Brogl unter Applaus der zahlreichen Zuhörer.

Erst vor 14 Tagen hatte das Projekt, das stimmgewaltiges Gotteslob des ehrwürdigen Chors mit Geigenklängen arabischer Couleur verknüpfte, dank Brogl Gestalt angenommen. „In der Kürze der Zeit war es unmöglich, dass Waseem Hariri auf seiner Geige Brahms, Bruckner oder Schubert einstudiert hätte, um das gesamte Konzert zu begleiten. Doch parallel zu unserem Repertoire freuen wir uns, ihm Raum bieten zu können“, erklärte Frank Brogl abseits der Chorraumbühne.

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Rüsselsheimer Liederkranz schenkt jungem Syrer einen Auftritt

RÜSSELSHEIM – Tagesaktuelle und politische Geschehnisse erfordern manchmal ein großes Maß an Einsatzbereitschaft und Flexibilität. Diese Eigenschaften stellte der MGV Liederkranz Rüsselsheim unter Beweis, als er kurz entschlossen sein herbstliches Kirchenkonzert unter die Willkommenskultur stellte. Damit setzt er ein Zeichen für Weltoffenheit und Hilfsbereitschaft. Anlass, so erzählte der zweite Vorsitzende Frank Brogl, war das Schicksal des 23-jährigen Syrers Waseem Hariri, der ohne seine Geige, ein altes Familienerbstück, das er für die Flucht verkaufen musste, in unserer Region gestrandet war. Weiterlesen

Stimmgewaltige Premiere im Theater

Nacht der Chöre – Alle neun weltlichen Gesangvereine der Stadt auf einer Bühne – Hommage an die Kulturstätte

Zum ersten Mal haben alle neun weltlichen Gesangvereine in Rüsselsheim ein gemeinsames Konzert gegeben und am Samstagabend im ausverkauften Stadttheater die Vielfalt der Chorgattungen und musikalischen Literatur vorgestellt. Über dreihundert Singende vereinten sich zum gemeinsamen Schlusschor.

Anlass für das große Chortreffen war der 45. Geburtstag des Stadttheaters im vergangenen Jahr. Damals konnte jedoch kein Termin für das in der Chorgeschichte einmalige Ereignis gefunden werden. Und so kam es ein Jahr später zum Geburtstagsständchen für das Theater und die Unterstützung dessen Arbeit, dem ja noch vor Monaten die Schließung gedroht hatte.

Um das Drei-Stunden-Programm nicht zu überdehnen, trat von den 14 Chören in den neun Vereinen jeweils nur einer mit drei Chorsätzen auf, die jeweils unter einem selbst gewählten Motto standen. „Frei wie der Wind“ hieß es beim Shanty-Chor, der unter Leitung von Sonja Guthmann mit 23 Männern und vier musikalischen Begleitern an Gitarre und Akkordeon auftrat. Der Chor weckte Fernweh mit „I am sailing“, „Leaving of Liverpool“ und „Mull of Kintyre“. Schon bei der Eröffnung des Theaters 1969 war der Gesangverein Germania dabei und trug unter dem Motto „Freude am Leben“ klar, sauber und klangvoll drei Volkslieder vor. Die 18 Männer sangen unter der Leitung von Nelja Ickert, am Klavier begleitet von Melanie Ickert. Ihr Schlusslied „Sei glücklich heut‘ an diesem Tag“ war zugleich der Wunsch aller Singenden an das Publikum.

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